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Hallo zusammen, ich bin´s wieder, Lotte

aus dem Hühnerstall. Oh, es tut sich was, meine Kolleginnen haben mit dem Nestbau begonnen und die ersten Eier sind da…

Von Natur aus legen Hennen gern in ein Nest, in dem schon Eier liegen. Damit ist ihr Fortbestand gesichert. Sollten sich genügend Eier im Nest befinden (das liegt im Auge der betrachtenden Henne), dann setzt sich eine der Damen auf diese und sortiert sie so unter ihrer Brust, dass keines zerbricht. Das brütende Huhn fällt in eine Art Brutstarre und verlässt das Nest nur dann, wenn es kurz etwas fressen oder trinken muss. Nähert man sich einem Gelege, verteidigt die Henne ihre Brut vehement. Sie plustert sich auf und droht mit lautem Geknurre. Daher ist ein ungestörter Platz wichtig.

Der Entwicklungszyklus des Kükens dauert 21 Tage. Ab dem 10. ten Bruttag kann man mithilfe einer starken Lampe das Ei „schieren“, d.h. es wird durchleuchtet und überprüft, ob es befruchtet ist oder nicht. Man erkennt deutlich anhand von roten Linien (Blutgefäßen) unter der Schale, dass sich ein Küken entwickelt.

Brutnest
Bebrütetes Ei Tag 10
Bebrütetes Ei Tag 14

Ab Tag 14 erkennt man deutlich, dass ein Küken heranwächst.

Die meisten Züchter greifen auf Brutapparate zurück um ihre Geflügelart auszubrüten. Dadurch hat man die Möglichkeit eine große Zahl von Eiern zu bebrüten, um eine gute Auswahl an neuen Zuchttieren zu bekommen. Dazu gehört eine Menge Erfahrung und Austausch mit anderen Züchtern. Dies bietet sich immer wieder auf den Ausstellungen auch befreundeter Vereine. Hier habe ich noch die Ergebnisse, vor allem unserer Jungzüchter, von der 128. Rheinischen Landesverbandsschau in Korschenbroich: Lotta und Niels Rungelrath bekamen die höchste Auszeichnung für ihre schwarzen Zwerg- Rheinländer. Auf der Ausstellung des Krefelder Geflügelzuchtverein von 1879 e.V. im November konnten alle ausstellenden Jugendlichen: Nick Rungelrath mit Zwergenten in schwarz, Paul Witzke mit seinen Appenzeller Spitzhauben in silber-schwarz getupft, Mara Rungelrath mit Zwerg-Welsumer Hühnern in rost-rebhuhnfarbig und auch Lotta und Niels Rungelrath tolle Bewertungen und Preise mit nach Hause nehmen.

Mitte Dezember nahmen noch unsere Mitglieder Susanne Janczik mit Barnevelder Hühnern in braun-blau doppeltgesäumt, Thomas Rungelrath mit Zwergenten in schwarz und Antwerpener Bartzwergen und Lothar Rungelrath mit schwarzen Rheinländern, erfolgreich an der Ausstellung des neu gegründeten Vereins Geflügelfreunde GZV Brachelen teil.

Über die Fortschritte im Nest werde ich weiter berichten, Eure Lotte.

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